Garmisch-Partenkirchen sagt „Ja“ zu den Olympischen Winterspielen 2018

Nachdem die Marktgemeinde im Bürgerentscheid ein klares Wort gesprochen hat und damit selbst das „Zentrum des Widerstands“  die Olympiabewerbung Münchens nicht gefährden konnte, darf die bayerische Landeshauptstadt dem Ausgang des Bewerbungsverfahrens wieder optimistischer entgegen sehen.

Auch Ausreden, dass die Bürger ja gar nicht für Olympia seien, sondern nur für den Ausbau der Tunnels, der nur mit den Winterspielen zusammen kurzfristig geschultert werden kann, zeugen nur von einem mangelnden wirtschaftlichen Verständnis der Olympia-Gegner. Natürlich ist es ein berechtigtes Anliegen der Olympia-Befürwortern, dass auch die Infrastruktur von den Spielen profitiert. Das gilt für Garmisch-Partenkirchen genauso wie für Berchtesgaden und vor allem München.

Es bleibt nur zu hoffen, dass bis zur Entscheidung am 6. Juli 2011 weitere Störmanöver der Olympia-Gegner, die sich negativ auf die Bewerbung auswirken können, unterbleiben. Zur Demokratie gehört eben auch, ein fairer Verlierer zu sein.

Dieser Beitrag wurde unter München veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *