Judoanzug

Judo, olympische Sportart aus Japan, findet immer mehr Beachtung. Aber es ist nicht nur Wettkampfsport. Als „sanfter Weg“ besteht es nicht nur aus spektakulären Würfen, Waffen sind nicht erlaubt, und die heutigen Judoregeln sind auch sehr stark davon geprägt, dass es nicht zu Verletzungen kommen kann.

Judo – wo greift man hin?

Gegriffen wird beim Judo hauptsächlich an das Revers der Jacken, an den Jackenärmel, an den Rücken der Jacke. Stabil muss die Jacke daher sein, wenn Sie einen Judoanzug kaufen, um sich mit anderen zu messen. Griffe an das Bein sind inzwischen nur noch unter bestimmten Umständen erlaubt; damit kommt der Hose weniger Bedeutung zu.

Die Arbeitskleidung beim Judo

Getrost können Sie im Internet den ersten Judoanzug kaufen. Wählen Sie ihn in Weiß, erst später könnte ein blauer Judogi dazu kommen. Beim Wettkamp Mann gegen Mann – oder Frau gegen Frau – genügt zunächst ein zusätzlicher Gürtel in Weiß oder Rot zur Unterscheidung; später müssen Sie als Fortgeschrittener einen blauen Judoanzug kaufen, um an Wettkämpfen teilnehmen zu können. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg. 

Im Zweifel sollten Sie beim Judoanzug kaufen eine Nummer größer wählen, da die Judoanzüge nach dem Waschen noch eingehen können. Fragen Sie einen erfahrenen Judoka, er wird Sie beraten. Wenn Sie den zweiten Judoanzug kaufen, dann kennen Sie schon selbst die richtige Größe. Für Einsteiger wird die richtige Größe ohnehin nicht ganz so genau genommen wie beispielsweise bei einer deutschen Meisterschaft, wo ein Kämpfer im nicht regelgerechten Judogi schon an der Waage verloren hat. Da wird die Ärmellänge genau gemessen.
 

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Nach Münchens Scheitern – wie geht es weiter?

Die Niederlage Münchens bei der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2018 war deutlich. Von 95 möglichen Stimmen erhielt die bayerische Landeshauptstadt lediglich 25, während Pyeongchang 63 Stimmen verzeichnen konnte. Vielleicht war es auch diese deutliche Niederlage, die dafür sorgte, dass München sich wohl nicht als Austragungsort für die Spiele 2022 bewerben wird. Doch Olympia in Deutschland bleibt weiterhin ein Thema und auch unsere schweizer Nachbarn denken über eine Bewerbung nach.

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Pyeongchang Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018!

Wie soeben (inoffiziell) bekannt wurde, hat das IOC auf seiner heutigen Sitzung in Durban im ersten Wahlgang beschlossen, die Olympiade 2018 an Pyeongchang in Südkorea zu vergeben.

Auch wenn die Münchner etwas traurig sind, da sie eine perfekte Bewerbung hingelegt hatten, muss man den südkoreanischen Triumpf neidlos anerkennen, gerade wenn man sich vor Augen hält, dass Pyeongchang die letzten beiden Male nur knapp unterlegen war.

Also, herzlichen Glückwunsch nach Pyeongchang! Wir freuen uns auf die Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea und werden – falls nötig – zuvor sogar noch einige Sprachreisen buchen.

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Wie stehen die aktuellen Chancen auf Olympia 2018?

Drei Wochen vor der Entscheidung über den Ausrichter der Olympischen Winterspiele 2018 steigt die Spannung in den Kandidatenstädten Annecy, München und Pyeonchang. Weitgehend Übereinstimmung besteht in den Pressekommentaren darüber, dass die Chancen der Kandidatur Annecys am geringsten sein dürften.

Ging man bis vor kurzem noch davon aus, dass die Aussichten Pyeonchangs international am besten eingestuft wurden, so hat in den letzten beiden Wochen München mehrfach Aufwind bei der Stimmung erfahren dürfen.

Natürlich orientieren wir uns dabei nicht an unserer eigenen Umfrage auf dieser Website, sondern an dem neuesten Presseecho. Insbesondere die Meldung, wonach der IOC-nahe Branchendienst "Around the Rings" nunmehr München in der Favoritenrolle sieht, hat in den letzten Tagen für Aufsehen gesorgt.

Auch die verbesserten Aussichten bei der Finanzierung, die aufgrund des zuletzt für den US-Markt abgeschlossen TV-Werbevertrags Grund zur Hoffnung geben, sprechen eher für München, dessen Finanzierung von den Olympiagegnern in der Vergangenheit stets heftig kritisiert worden war.

Freuen wir uns einfach auf "Feiern und Fiebern" am 6. Juli 2011 und hoffen das Beste!

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Die Entscheidung über Olympia 2018 naht – unsere Umfrage startet

Es sind gerade noch 10 Wochen, bis das Internationale Olympische Komitee (IOC) am 6. Juli 2011 in Durban (Südafrika) seine Entscheidung über den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 fällt.

Die Spannung steigt und auch wir möchten ein bisschen das Olympia-Fieber testen. Wir haben eine kleine Umfrage in die rechte Spalte eingestellt und sind gespannt, wie Sie entscheiden würden. Ein paar Sekunden genügen zur Teilnahme und Sie können selbstverständlich den jeweiligen Abstimmungsstand einsehen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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Garmisch-Partenkirchen sagt „Ja“ zu den Olympischen Winterspielen 2018

Nachdem die Marktgemeinde im Bürgerentscheid ein klares Wort gesprochen hat und damit selbst das „Zentrum des Widerstands“  die Olympiabewerbung Münchens nicht gefährden konnte, darf die bayerische Landeshauptstadt dem Ausgang des Bewerbungsverfahrens wieder optimistischer entgegen sehen.

Auch Ausreden, dass die Bürger ja gar nicht für Olympia seien, sondern nur für den Ausbau der Tunnels, der nur mit den Winterspielen zusammen kurzfristig geschultert werden kann, zeugen nur von einem mangelnden wirtschaftlichen Verständnis der Olympia-Gegner. Natürlich ist es ein berechtigtes Anliegen der Olympia-Befürwortern, dass auch die Infrastruktur von den Spielen profitiert. Das gilt für Garmisch-Partenkirchen genauso wie für Berchtesgaden und vor allem München.

Es bleibt nur zu hoffen, dass bis zur Entscheidung am 6. Juli 2011 weitere Störmanöver der Olympia-Gegner, die sich negativ auf die Bewerbung auswirken können, unterbleiben. Zur Demokratie gehört eben auch, ein fairer Verlierer zu sein.

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München übergibt das „Bid Book“

Rechtzeitig zum Fristablauf am 11. Januar 2011 hat die Kandidatenstadt München ihre Bewerbungsunterlagen beim Internationalen Olympischen Komitee abgegeben. Katarina Witt und Bernhard Schwank haben durch die Übergabe des 396 Seiten umfassenden Werkes die Bewerbung München gestern um 10:08 Uhr endgültig manigestiert, zwar als letzte der Kandidatenstädte, aber wie heißt es so schön: Die Letzten werden die Ersten sein.

Damit beginnt die letzte Etappe des Bewerbungsmarathons, der am 6. Juli 2011 durch die endgültige Entscheidung des IOC über den Austragungsort der Olympiade 2018 sein Ende findet.

Bleibt nur zu hoffen, dass die letzten betroffenen Grundstückseigentümer in Garmisch-Partenkirchen die olympische Vorfreude nicht verderben.

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Französischer Staat hilft Annecy

Die französiche Kandidatenstadt Annecy kann mit der Unterstützung des Staates rechnen, meldet heute die Süddeutsche Zeitung„. Allerdings wird die Hilfe nur unter Vorbehalt gewährt.

Wie es um die Bewerbung steht, zeigt schon die Tatsache, dass eine Krisensitzung stattfand. Dabei hat die Sportministerin Chantal Jouanno dazu aufgefordert, einen strategischen Plan für die Kandidatur um die Olympischen Spiele zu entwickeln.

Auch der legendäre Skirennläufer Jean-Claude Killy und der ehemalige Hürdensprinter Guy Druit sind besorgt um die Aussichten der Kandidatenstadt Annecy. Auch sie haben drastische Maßnahmen verlangt, um ein Debakel Annecys zu vermeiden.

Wie man sieht, haben auch andere Kandidatenstädte ihre Probleme. Das Rennen bleibt also offen.

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Mindert der neue Korea-Konflikt die Chancen Pyeongchangs?

Der nordkoreanische Angriff auf die südkoreanische Insel Yeonpyeong vor zwei Wochen hat das Augenmerk der internationalen Öffentlichkeit wieder einmal auf Korea gelenkt. Uns interessiert an dieser Stelle vor allem, ob die Bewerbung Südkoreas um die Olympiade dadurch beeinträchtigt wird.

Denkbar sind zwei Szenarien:

  1. Südkorea wir für den internationalen Sport einfach ein zu heisses Pflaster und die bisher aussichtsreiche Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 geht dadurch den Bach runter. Diese Möglichkeit wird vor allem dann wahrscheinlich, wenn es Südkorea nicht gelingt, die kriegerischen Handlungen bis zur Entscheidung im Juni 2011 zur Einstellung zu bringen. Keiner erwartet, dass der Korea-Konflikt bis dahin gelöst wird, aber ein Waffengang kurz vor der Entscheidung könnte fatale Folgen für die Kandidatenstadt Pyeonchang haben.
  2. Der Korea-Konflikt könnte insbesondere den engsten Bündnispartner Südkoreas die USA aktivieren, um international ein Zeichen zu setzen, dass sich die Aggression auf einen Staat auch beim Sport nicht auszahlt. Die USA selbst könnte im IOC darauf drängen, Stimmen für Pyeongchangs Bewerbung zu sammeln. Der „Mitleideffekt“ könnte Südkoreas also sogar noch erhöhen.

Wir wissen es einfach nicht und harren gespannt der nächsten Monate, wie sich die Chancen der Kandidatenstädte für die Olympiade entwickeln.

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Grüne Basis gegen Olympia 2018 in München

Nach dem ablehnenden Parteitagsbeschluss der Grünen – 289 Delegierte stimmten mit Nein, 244 mit Ja bei 70 Enthaltungen – hat sich auch die Parteichefin Claudia Roth aus dem Olympia-Kuratorium zurückgezogen. Da kann man dem ansonsten umstrittenen Jürgen Trittin nur beistimmen, die diese Entscheidung  so kommentierte: „Zu dem Vorwurf, da würden Hänge künstlich beschneit, kann ich nur sagen: Die Hälfte dieser Versammlung fährt in den Wintersport, und die machen da nicht alle nur Langlauf auf nicht beschneiten Loipen“.

Die Heuchelei kulminierte schließlich darin, dass diese Basis-Grünen neben ökologischen auch finanzielle Gründe anführten. Gut, dass diese Finanzexperten sich ansonsten wenig dazu äußern.

Der Bewerbung Münchens dürfte dieses Kasperltheater aber nicht allzu sehr schaden: Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.

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